Stabilisierung ventral - Tumororthopaedie

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Stabilisierung ventral

Operative Therapie > Wirbelsäuleneingriffe

Von vorne erfolgt die Tumorausräumung durch eine Entfernung des Wirbelkörpers im ganzen oder in Teilstücken mit Resektion der angrenzenden Bandscheiben und Anfrischung der benachbarten Grund- und Deckplatten. Der entstandene Defekt kann durch ein Titan- oder Kunststoffimplantat, kortikospongiöse Späne oder Knochenzement überbrückt werden. Manchmal ist es möglich durch ein Fibulatransplantat eine stabile Überbrückung zu gewährleisten. Zusätzlich ist meist ein ventrales Osteosynthese- verfahren, eine besonders schmale Platte oder Stäbe und Schrauben notwendig, das auch aus Gründen der Verlaufsbeobachtung möglichst aus einer Titanlegierung bestehen sollte. In einigen Fällen wird zur Erzielung einer belastungsstabilen Rekonstruktion ein zusätzlicher dorsaler Eingriff notwendig. Mit diesen kann auch eine Resektion eventueller dorsaler Tumoranteile erfolgen, zum anderen ermöglicht er die Stabilisierung über die Pedikel der angrenzenden Wirbelkörper.

Ventrale Teilentfernung eines Wirbelkörpers und Ersatz durch einen Titankorb. Zusätzlich ventrales Stab-Schraubensystem.

Ventrale Tumorresektion eines Wirbelkörpers, Titankorb und Stab-Plattensystem.

46-jähriger Patient mit ausgedehnter Zerstörung im Halswirbelsäulenbereich durch ein Multiples Myelom. Ventrale Tumorresektion, Spanplastik, Verplattung. Tumorfrei nach CTX und KM-Transplantation 8 Jahre postoperativ.

Kompression des Spinalkanales durch einen Morbus Paget bei einen 44-jährigen Patienten. Erhebliche Schmerzsymptomatik. Ventrale Dekompression und Fibulaspantransplantation.

 
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